Magenbypass Ernährung – DAS Thema nach der OP überhaupt

Bevor ich operiert wurde, hatte ich wie viele andere Menschen einen 3 Mahlzeiten Tag. Aber mal Butter bei den Fischen, im Grunde genommen waren es bei mir und bei vielen anderen Betroffenen mindestens 3 Mahlzeiten. Durch die vielen Zwischenmahlzeiten kam ich bei mir locker auf 5 – 6 Vollwertige Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt. Als ich für meine Ernährungsberaterin ein 14-tägiges Protokoll führen sollte mit dem was ich tagtäglich zu mir nehme, ohne das ich mein Essverhalten verändere, war ich geschockt, was ich in zwei Wochen regelrecht in mir reingeschoben habe. Das waren Massen an Nahrungsmittel die ich in mir reinschaufelte, das sowas langfristig nicht Gesund sein kann, dürfte jedem Klar sein.

Frühere Ernährung bevor der Wunsch einer OP kam

Da ich bereits seit meiner Kindehit immer Übergewicht hatte, begann ich praktisch auch sehr früh mit Diäten. Als Jugendlicher jedoch hatte ich nicht die Lebensreife zu erkennen, wie wichtig eigentlich gewisse Basics in diesem Bereich wären. Mein Gedanke damals war einfach was ich esse, lasse ich einfach weg, somit habe ich unzählige sogenannte “FDH” (Friss die Hälfte bzw. gar nichts) “Diäten” gemacht. In jungen Jahren gingen diese Versuche auch immer wunderbar auf. aufgrund meiner Figur war ich immer ein sportlicher Typ und liebte alle Sportarten die einen Ball beinhalteten. Egal in welchem Stadium ich mich befand, war ich für mein Körpergewicht immer sehr agil. Ernährungsoptimiert ging bei mir jedoch nie was, ich habe das in mir reinstgestopft, worauf ich gerade Lust hatte. Wenn ich z.b. Heißhungerattacken auf Snickers hatte, dann waren 6 von solchen Kalorienbomben in 30 Minuten überhaupt kein Thema für mich. Das Problem war einfach, dass ich immer HUNGER hatte, manch einer würde sagen, dass es “nur” Appetit wäre und man sich hätte Disziplinieren können.

Ernährungsberatungen – Sind durchaus sinnvoll

Ich persönlich habe als anfang zwanzigjähriger während eines stationären Krankenhausaufenthalt im Bundeswehrkrankenhaus Hameln eine Ernährungsberatung erhalten. Diese ging auf grobe Themen ein, jedoch nicht so explizit wie die “Logi Methode” die ich während der Vorbereitung zur Magenbypass Operation besucht habe. Im Premiumbereich gehe ich auf die erforderlichen Termine sehr genau ein, warum es sehr fördernd sein kann, selbst einen Kurs in Form von Ernährungsberatung aufzusuchen. Die meisten gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen im nachhinein auch die Gebühren für solch eine Beratung. WICHTIG ist, dass Du dir so eine Ernährungsberatung am besten im vorfeld genehmigen lässt, damit eine nachträgliche Erstattung ohne Probleme erfolgen kann.

Ernährung 14 Tage vor der OP

In sehr vielen Kliniken wird vor einer Magenverkleinerungsoperation eine spezielle “Eiweiß Diät” empfohlen. Diese Diät hat zwei Ziele zum einen soll der Betroffene aus eigener Kraft etwas abnehmen und den Körper entgiften und zum anderen wird durch die Eiweißphase sichergstellt, dass die Leber “weich” wird. Warum es so wichtig ist, dass die Leber weich werden muss, werde ich ebenfalls intensiv im Premiumbereich behandeln. Mein Chirug klärte mich diesbezüglich intensiv auf, sodass ich für mich sicherstellen konnte, dass ich durch die hohe Aufnahme von Eiweiß die Leber weich genug machen konnte, sodass der Chirug mich operiert hatte. Während dieser Eiweißphase konnte ich mein Gewicht von 147 Kg auf 142 Kg reduzieren. Welche Lebensmittel ich u.a. zu mir genommen habe, behandel ich im Premiumbereich ebenfalls intensiv. Ebenso wird das Portal stetig mit passenden Rezepten bereichert.

Welche Nahrung erhölt man im Krankenhaus?

Direkt nach der OP habe ich nicht ansatzweise ans Essen gedacht. Ich wurde an einem Montag operiert und wurde bis Dienstag Mittag auf der Überwachungsstation überwacht. Nachdem alles soweit gut war, wurde ich auf einer normalen Station überwiesen. Am Dienstag Nachmittag durfte ich das erstmal Wasser zu mir nehmen. Bereits an diesem Tag musste durch mich ein Ziel von 400 ml erreicht werden. Am Folgetag sollte ich bereits 1 Liter über den Tagverteilt zu mir nehmen. Am Donnerstag also 3 Tage nach der Op musste ich 2 Liter Flüssigkeit über den Tag zu mir nehmen. Bereits am Mittwoch habe ich u.a. Milchsuppe bekommen, das war auch bis zum Ende des Krankenhausaufenthalts so.

Die ersten 14 Tage nach der Magenbypass Operation

Die ersten 14 Tage nach Entlassung aus dem Krankenhaus waren recht eintönig. Diese sogenannte Suppenphase dient dafür, den Magen an die aktuelle Situation anzupassen. Ich für mich habe diese Zeit als recht schwierig empfunden. Früher hatte ich wie gesagt immer Hunger. Seit der OP habe ich überhaupt KEIN Hungergefühl mehr, das hätte ich vor der OP nicht für möglich gehalten. so schön es klingt, aber es bringt auch Schwierigkeiten mit sich. Aktuell drehen sich meine Gedanken sehr oft daran, was ich wann wie oft und wieviel ich davon zu mir nehmen kann.

Breiphase – Ein Test an sein neuen Magen beginnt.

Nach der “Suppenphase” beginnt die 14-tägige Breiphase. Diese ist der letzte Übergang zu Schonkost. Dieser Zeitraum kann auch als Testzeitraum gesehen werden, denn einen Großteil der Nahrungen sind hier bereits möglich. ABER nur als Breipahse. Ich gehe gerade hier so vor, dass ich Lebensmittel mit 1 – 2 Esslöffel teste und gute 10 Minuten warte, wie der Magen sich gegenüber dieser Nahrung verhält. Mirr ist bewusst, dass der Magen erst vor 3 Wochen operiert wurde und ich kann nicht ausschließen, ob ich evtl. Lebensmittelunveträglichkeiten gebildet habe. Und ehrlich gesagt, habe ich so kurz nach der Op keine Lust darauf ein “Dumping” zu bekommen. Das wichtige Thema “Dumping” wird ebenfalls intensiv im Premiumbereich geschildert. Besonders die Möglichkeiten evtl. Dumping zu umgehen, bzw. die Begleiterscheinungen eines Dumpings zügig zu verringern.

 

Share This